1) Unsere Redaktion vergleicht alle Produkte unabhängig. Dabei verlinken wir auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Mehr Infos. 2) Wir benutzen Cookies, um den Traffic auf dieser Website zu analysieren. Durch die weitere Verwendung dieser Website stimmen Sie dieser Nutzung zu.

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Mover Kaufberatung – darauf ist beim Kauf zu achten

Sind Sie es auch leid, Ihren Wohnwagen mühsam in den Stellplatz oder auf Ihre Parzelle zu rangieren? Dann könnte ein Mover endlich Abhilfe schaffen. Leider schaffte es nicht jedes Modell im Mover Test , mit einem leistungsstarken Antrieb und hohem Komfort zu punkten. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, stellen wir Ihnen in unserer Mover Kaufberatung die wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Rangierhilfe vor.

Die Funktionsweise eines Movers

In den meisten Fällen besteht ein Mover aus einem Elektromotor und zwei Reibrädern, die eng an die Reifen Ihres Wohnwagens gepresst werden. Sobald der Motor angestellt wird, beginnen sich die Rädchen zu drehen, wodurch Ihr Caranvan in Bewegung gesetzt wird. Für leistungsstarke Motoren sind so selbst Steigungen von bis zu 25 % kein Problem.

Um den Mover in Betrieb zu nehmen, muss der Wohnwagen freistehen – also auch vom Auto abgehängt werden. Anschließend können Sie entweder per Kurbel, Hebel oder Fernbedienung, das Anschwenken steuern. Nun können Sie ganz nach Belieben vorwärts, rückwärts, im oder gegen den Uhrzeigersinn rangieren. Neuere Modelle können sich sogar auf der Stelle drehen und benötigen daher einen besonders kleinen Raum für Drehungen. Sobald der Caravan an seinem Bestimmungsort angekommen ist, kann der Mover wieder abgeschwenkt werden.

Die Vor- und Nachteile eines Movers

Dank der Arbeitsweise von Movern haben Muskelkater und Rückenschmerzen nach längeren Einpark-Manövern endlich ein Ende. Entweder per Hebel, Kurbel oder Fernbedienung können Sie Ihren Wohnwagen ganz leicht auf den vorgesehenen Stellplatz bugsieren – sogar allein. Vorbei sind also die Zeiten, in denen man noch mühsam Hilfe zum Rangieren suchen musste. Vor allem Modelle mit einer Funk-Fernbedienung überzeugten im Mover Test durch die einfache Handhabung und den großen Komfort.

Leider bringt ein Mover samt Batterie einiges an Gewicht auf die Waage, daher müssen Sie zum einen prüfen, ob das maximale Ladegewicht nicht überschritten wird. Das zusätzliche Gewicht in Achsnähe erhöht jedoch auch die Fahrstabilität, wodurch der Caravan besser auf der Straße liegt.

Mover-Arten im Überblick

Lange bevor an elektrische Mover zu denken war, gab es mechanische Rangierhilfen, die aus einem länglichen Gestell und zwei Rädern bestehen. Dies wird unter Ihren Caravan geschoben und kann relativ frei bewegt werden. Bei schweren Wohnwagen kann diese Aufgabe allerdings zu einem wahren Kraftakt werden, weshalb wir Ihnen eher zum Kauf eines hydraulischen, halb- oder vollautomatischen Movers raten.

Hydraulische Rangierhilfen erinnern in Ihrem Aufbau an mechanische Rangierhilfen im Miniformat: Mittels eines Fußpedals bocken Sie Ihren Wohnwagen zunächst auf und schieben anschließend ein Gestell mit kleinen Rädern darunter. Sobald sich alle Räder des Wohnwagens auf dem Mover befinden, müssen Sie zwar immer noch per Muskelkraft schieben und ziehen, dies geht jedoch deutlich leichter von der Hand.

Deutlich weniger Kraftaufwand erfordern halbautomatische Mover mit einer Kurbel oder einem Hebel. Bei diesen Modellen befindet sich ein kleiner Elektromotor an den Achsen Ihres Wohnwagens. Allerdings werden die benötigten Reibräder erst durch Ihr Zutun an die Reifen gepresst und in Bewegung gesetzt, wodurch Ihr Wohnwagen beweglich wird.

Den größten Komfort im Mover Test boten Vollautomatische Mover, bei denen Sie sich entspannt neben Ihren Wohnwagen stellen können und mithilfe einer Funk-Fernbedienung, den Mover komplett fernsteuern. Per Tastendruck signalisieren Sie lediglich, in welche Richtung der Caravan bewegt werden soll und schon setzt sich das Gefährt wie von Zauberhand in Bewegung.

Tipps zum Kauf eines Movers

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Movers im Überblick:

  • Gewicht: Einige Mover sind echte Schwergewichte, was auf den ersten Blick nicht weiter tragisch scheint – schließlich muss die elektrische Rangierhilfe nicht immer wieder demontiert und getragen werden. Doch schnell ist das maximale Zuladungsgewicht überschritten, was im Falle einer Kontrolle teuer werden kann. Beachten Sie daher die entsprechenden Angaben des Herstellers und rechnen Sie mithilfe Ihrer Fahrzeugunterlagen.
  • Rangierpräzision: Im Mover Test punkteten besonders Modelle mit der Möglichkeit, auf der Stelle rangieren zu können, was Einparkmanöver auf engen Stellplätzen deutlich erleichtert. Andernfalls müssen Sie länger vor- und rückwärts rangieren, um den Wohnwagen optimal auszurichten.
  • Bedienkonzept: Als sehr komfortabel im Rangierhilfe Test erwiesen sich Mover mit einer Funk-Fernbedienung, denn so muss selbst zum An- und Abschwenken nicht selbst Hand angelegt werden.
  • ABE: Um unnötige Diskussionen mit dem TÜV zu vermeiden, sollte der Mover von Haus aus über eine ABE verfügen. Es gibt jedoch auch Modelle bzw. zulassungspflichtige Anbauteile, die vor der Inbetriebnahme durch einen Sachverständigen abgenommen werden müssen.
  • Spritzwasserschutz: Mover sind ständig Wind und Wetter ausgesetzt, was schnell zu Korrosion oder anderen Mängeln führen kann. Deutlich langlebiger hingegen sind Modelle aus spritzwasserfestem Material.
  • Sicherheitssteckdose: Um ein unbeabsichtigtes Anschwenken zu vermeiden, sollte der Mover über eine Sicherheitssteckdose verfügen.

Hersteller von Movern

Besonders bewährt haben sich im Mover Test die Modelle von Truma, Powerwheel, Reich, EAL und Alko. Die Geräte überzeugten durch einen hohen Bedienkomfort, langlebige Produkte und verständliche Bedienungsanleitungen. Vor allem letzteres scheint nicht für jeden Hersteller selbstverständlich zu sein. Doch Anwendungsfehler durch Unwissenheit können schnell teuer werden, wenn Sie beispielsweise aus Versehen ein anderes Fahrzeug beschädigen. Daher ist es wichtig, dass Sie vor dem Kauf sicherstellen, dass eine ausführliche Bedienungsanleitung beilegt, die Sie vor ersten Inbetriebnahme lesen können.

Zubehör für Mover

Das Herzstück Ihrer elektrischen Rangierhilfe ist die Batterie, da ein Betrieb über Netzkabel weitgehend ausgeschlossen ist. Es gibt zwar einige kleine Auswahl an Netzteilen, die über die benötigte Ampere-Zahl verfügen, diese sind aber zum einen sehr preisintensiv, zum anderen stört das Kabel beim Rangieren. Daher sollten Sie großen Wert auf eine leistungsstarke Batterie legen und für längere Touren eine Auflademöglichkeit oder Ersatzbatterie einplanen. Zum Laden des Akkus benötigen Sie jedoch das passende Ladegerät, was Sie bei vielen Herstellern im praktischen Set erwerben können. So gehen Sie sicher, dass die Batterie optimal aufgeladen wird und schnell wieder einsatzbereit ist.

Auch wenn Mover generell als wartungsfrei gelten, müssen Sie ab und an mit einer weichen Bürste und Wasser, Salz- und Schmutzwasser entfernen. Auf den Einsatz von Hochdruck- oder Dampfreinigern sollten Sie jedoch verzichten – dadurch können die Dichtungen des Gehäuses und Motors beschädigt werden.